Osteoporose

Knochen verbindet - nicht nur unser gesamtes Skelett -, sondern auch zahlreiche Gebiete der Medizin miteinander: von der Allgemeinmedizin über die Rheumatologie, Urologie, Orthopädie bis hin zur Gynökologie und Labormedizin. Aus diesem Grund ist die Diagnostik und Therapie der Knochendichteminderung eine wesentliche Voraussetzung, um durch enge ärztliche Zusammenarbeit eine Stoffwechselstörung auch langfristig behandeln zu können.

Ein standardisiertes und evidenz-basiertes Management der Osteoporose ist weltweit erarbeitet und auch in Deutschland vom Dachverband Osteologie (DVO) übernommen worden. Wann sollte die Knochendichte gemessen werden?

Hier die häufigsten Gründe, eine Knochendichtemessung durchführen zu lassen:

  • Familiäre Belastung mit Osteoporose
  • Chronischer Bewegungsmangel (z.B. Lähmungen)
  • Menopausale, rauchende Frauen: Rauchen blockiert schon früh die Östrogenwirkung am Knochen, so dass bei Östrogenmangel, z.B. in der Menopause, die Knochendichte schneller abnimmt
  • Untergewicht und Fehlernährung
  • Männer mit Testosteronmangel
  • Langzeit & Cortisontherapie